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Fromberger stürzt und verpasst den Sieg beim Heimweltcup in Aalen

Tausende Fans begeistert: Marion Fromberger und Simon Gegenheimer vom Mountainbike Racingteam belegen beim Deutschland-Weltcup den vierten Platz. Teamkollege Titouan Perrin-Ganier wird Zweiter.

Bei Marion Fromberger flossen die Tränen im Ziel. Nicht wegen der zahlreichen Schürfwunden an ihrer linken Körperhälfte, die Deutsche Meisterin musste einsehen, dass sie den Sieg durch einen Fahrfehler selbst verspielt hat. Und das nachdem sie mit einem hervorragenden Überholmanöver an der Weltmeisterin Gaia Tormann vorbeizog. „Ich habe genau auf dem Hindernis die Attacke gestartet, auf welchem ich vergangenes Jahr gestürzt bin. Ich wollte Mut zeigen und Gaia damit aus dem Konzept bringen. Das hat geklappt aber im Anschluss hatte ich einen Moment der Unachtsamkeit - not good“, so die Vierplatzierte nach ihrem erneuten Sturz in Aalen. Fromberger rutschte dabei auf der Anfahrt zum Bierschneider ID. - Sprung weg. Die hinter ihr fahrende Tormena, sowie die spätere Siegerin Lia Schrievers zogen an der am Boden liegenden Deutschen Meisterin vorbei und machten das Rennen unter sich aus.

Bei den Herren konnte der Lokalmatador Simon Gegenheimer ebenfalls nicht seinen Vorjahressieg wiederholen. Trotz über 15.000 Zuschauern an der Rennstrecke fehlten am Ende die Kräfte beim Deutschen. Er selbst sah die Gründe dafür auch an den harten Vorläufen und dem einsetzenden Regen: „Im Viertelfinale setzte der Regenschauer ein, da musste ich viel Energie investieren um wieder nach vorne zu fahren. Dann das Halbfinale gegen die drei starken Franzosen, ich konnte nie die nötigen Kräfte sparen, dadurch fehlte mir am Schluss an diesem Tag einfach die Power um zu gewinnen“, so Simon Gegenheimer. 


Der Weltmeister und Teamkollege Titouan Perrin-Ganier versuchte dann zwar nochmals alles, die Lücke zum stark fahrenden Felix Klausmann war jedoch bereits zu groß. Am Ende belegte Perrin- Ganier Platz zwei, vor Demangeon und Gegenheimer.„

So ist Sport nunmal, man kann nicht immer alles gewinnen. Und das ist auch gut so, sonst wär es doch langweilig. Ich hoffe unsere Profis sehen das als Ansporn, sodass wir bei der Siegerehrung im nächsten Jahr einen Racingteamfahrer ganz oben sehen“, so der Teamkapitän Steffen Thum.


Auch Oberbürgermeister Frederick Brütting war sehr erfreut über die Veranstaltung und die Stadt sprach von einem zentralen Großereignis, welches gerne ein jährlich wiederkehrendes Monument im Veranstaltungskalender werden soll. Die begeisterten Zuschauer dürfen sich jetzt schon auf die Neuauflage freuen: Am 13. Juli 2024 kehren die besten Mountainbiker der Welt zurück in die Stadt auf der Ostalb.


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